Rede vom 22. August 2003
Von Sandra Hirsch, Hamburg


Textauszug

Aus der intensiven Befassung mit der Kunstgeschichte entwickelte sich bei Jörg Länger ein Werk, dass seine Prägnanz aus einer eigenen Formensprache zwischen altem und neuem Stil bezieht, aus den Zwischenräumen von Kenntnis des Überlieferten und Neuschöpfung. Dabei spielt die Bedeutung des Bildnisses und seine Ablösung durch die Abstraktion eine tragende Rolle. Der Weg zwischen diesen beiden Polen der Malerei ist der Schlüssel zum Verständnis der Kunst Jörg Längers - [...] Werkimmanenz heißt das Zauberwort und bei Jörg Länger findet man es - und besser noch: Es hat nicht nur Immanenz sondern auch Zauber!

Von seinen Bildern geht jene Magie aus, die auch bei derart vielschichtiger Kunst beim Betrachter für den entscheidenden Impuls sorgt: Faszination! Neugierde!
Hat man sich erst einmal eine Weile mit ihrer Komplexität vertraut gemacht, sind Welten zu entdecken; die der Form, der Farbe und des Inhalts!
Als Jörg Länger ende der neunziger Jahre mit seinen Schlachtenbildern an die Öffentlichkeit trat, sorgte er damit für einige Irritationen.

©Sandra Hirsch, Kunsthistorikerin, 2003

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